Ausgabe 1 ~ Frühjahr 2014

Die erste Ausgabe des neuen Magazins vom Uhrwerk Verlag Weiter

Ausgabe 2 ~ Sommer 2014

Die »Feuer-Ausgabe« des Uhrwerk! Weiter

Ausgabe 3 ~ Herbst 2014

Die »Humus-Ausgabe« des Uhrwerk! Weiter

Ausgabe 4 ~Winter 2014

Die »Eis-Ausgabe« des Uhrwerk! Weiter

Sonderausgabe 15 Jahre Myranor

15 Jahre Myranor - 125-Seiten-Sonderausgabe Weiter

Ausgabe 5

Die »Luft«-Ausgabe des Uhrwerk! Weiter

Ausgabe 6

Die »Luft-Ausgabe« des Uhrwerk! Weiter

Ausgabe 7 ~ Sommer 2015

Die »Magie–Ausgabe« vom Uhrwerk! Weiter

Ausgabe 8 ~ Winter 2015

Die »Tod/Untod«-Ausgabe des Uhrwerk! Weiter

Ausgabe 9 ~ Frühjar 2016

Die »Krieg«-Ausgabe des Uhrwerk! Weiter

 

Support-Runden und Myraniare auf der RPC

Am kommenden Wochenende findet in Köln vom 28. bis 29. die RolePlay Convention statt. Wir werden mit einem Verlagsstand sowie Support-Runden vor Ort sein.
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Das Buch der Seelen
Wann: Samstag, 14:00-18:00 Uhr
Teilnehmer: Bis zu 5 Mitspieler, Aventurische Charaktere möglich, Archetypen begrenzt vorhanden
Beschreibung: In wikiav Sidor Corabis, der Hauptstadt von wikiav Corabenius, verschwinden Leute und die wikiav Neristu fürchten um einen ihrer größten Schätze. Welche Rolle spielen die wikiav Kouramnion dabei und ihr kalter Krieg mit den wikiav Eupherban? Und vom wem stammen die kleinen Fußspuren in den Tunneln unter der Stadt?
Während die Stadt im Trubel der großen Warenschau versinkt, werden die Helden diesen Fragen nachgehen müssen und den Beginn einer kleinen Corabenius-Campagne zur Vorstellung der kommenden Regionalspielhilfe erleben können.

HeinzCon 2016

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Mit über 40 Spielrunden zwischen Freitag 18:00 und Sonntag 16:00 ist am Wochenende die HeinzCon 2016 über die Bühne gegangen. Wir sagen ein ganz herzliches Danke an alle Gäste, Helfer und Supporter für eine schöne Convention.

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Direkt nach der Öffnung der Con herrscht Andrang am Stand, die Neuheiten locken. :)
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Am Freitag war das Wetter noch mies, doch schon Samstag kam die Sonne und zauberte interessante Wolkenberge über dem Meer und einen schönen Sonnenuntergang.
20160306_aAuch am Sonntag war noch eine Menge los.
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Ausgabe 9

»Tabuin«, René Littek, 2004

Bild: »Tabuin«, René Littek, 2004

Das auf der Titelseite gegebene Zitat stammt von Helmuth Graf von Moltke. Als Rollenspieler kennt man eine abgewandelte Version:

»Jedes fertige Abenteuer hält, bis es auf die Spieler trifft, danach wird improvisiert.«

Krieg und Auseinandersetzung sind im rollenspielerischen Bereich stets ein fester Bestandteil. Das mag zum einen in den Ursprüngen des Rollenspiels liegen, als man noch Zinnfiguren und einzelne Helden in Auseinandersetzungen sandte. Zwei Generationen nach diesen Anfängen ist mit dem Tabletop der Krieg mit Würfeln nach wie vor fest etabliert.
Andererseits scheint es auch ein Teil der menschlichen Natur zu sein. Wie viele tapfere Krieger und edle Ritter, mutige Gladiatoren, oder zwergische Sams sind nicht schon auf Cons aufgetreten. Sicher weit mehr als Medici, Schreiber oder Pianisten. Im Kino ist es der Krieg der Sterne, der alle Rekorde bricht und Millionen in die Säle und Milliarden in die Taschen der Maus lockt. Und das gilt uns als Ablenkung von den Schrecknissen des Alltages, wo wir mit den Folgen der realen Kriege zu leben haben. Da empört man sich über die Einsätze der Bundeswehr im Allgemeinen und Syrien im Speziellen. Da bejubeln die Friedfertigen ankommende Vertriebene und die Feigen deren brennende Unterkünfte. Da kritisiert man die Regierung für fehlendes Handeln oder für ihr konsequentes Tun, je nachdem, was dem Besorgten Bürger gerade lieber ist. Da ist es ein Kompliment, wenn man als Gutmensch betitelt wird und der sich dann Sorgen macht, wenn so ein Begriff zum Wort des Jahres wird.

Von Moltke stammt übrigens auch:
»Solange die Nationen ein gesondertes Dasein führen, wird es Streitigkeiten geben, welche nur mit den Waffen geschlichtet werden können, aber im Interesse der Menschheit ist zu hoffen, daß die Kriege seltener werden, wie sie furchtbarer geworden sind.«

Dass wir über hundert Jahre später noch nicht deutlich weiter sind, mag einem jeden zu denken geben. Es brauchte noch zwei Weltkriege, bis sich die Europäer dazu entschieden, lieber eine Union einzugehen, als einen weiteren Krieg zu riskieren. Nach zwei Generationen in Frieden – zumindest ohne Krieg im eigenen Land – schreien heute immer mehr Wohlstandsmenschen nach Freiheit von Brüssel und einer Rückkehr zur starken Nation in festen – geschlossenen – Grenzen. Und die Verteidiger des Friedens prügeln mit Knüppeln auf ihre politischen Gegner, bedrohen Gastwirte, wenn sie den FalschenTM Räume vermieten und retten Republik samt Verfassung und die persönliche Freiheit, indem sie andere Meinungen mit Sprechchören unterdrücken.

Wer regelmäßig Nachrichten konsumiert und mitbekommt, wie unsere Gesellschaft immer stärker in Richtung Hass und Gewalt abdriftet, mag kaum nachvollziehen können, wie Arsenalbände und epische Kriegs-Kampagnen zu den Zugpferden unter den Publikationen zählen. Von Bud Spencer soll die Aussage stammen, dass er gegen Gewalt angehe, indem er sie in seinen Filmen lächerlich mache. Das Überwinden von Gewalt und Gewalttätern im gemeinsamen Spiel am Tisch, dürfte in die gleiche Richtung gehen und könnte ein Argument sein, warum dieser Aspekt im Rollenspiel über die Generationen hinweg und durch die politischen Situationen hindurch, immer relevant blieb.

Frei nach Hape Kerkeling:

»Die ursprüngliche Gefühl, die wir in uns tragen, ist der KAMPF … Hurz!«

Wir sehen uns auf der nächsten Con …

Peter Horstmann
(Chefredakteur)

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Ausgabe 8

»Tabuin«, René Littek, 2004

Bild: »Tabuin«, René Littek, 2004

Tod … Untod … das, was danach kommt.

Als ich mir dieses Thema im Forum mit den Fans zusammen überlegt habe, hätte ich nicht gedacht, dass es zum Erscheinen der Ausgabe so präsent sein würde. In allen Medien sind Tod und die Angst vor dem Terror die bestimmenden Nachrichten.

Am Freitag, den 13. November, wurde es dann omnipräsent. Während man morgens vielleicht noch Witze gemacht hatte, an dem Tag würde nur denjenigen etwas passieren, die abergläubisch wären, wurde man am Abend dann gewahr, dass man nicht alleine über sein Schicksal und sein Leben entscheidet, dass der Tod schnell und unerwartet kommen kann.

Daran, dass der Tod im fernen „Nahen Osten“ täglich Dutzende bis Hunderte aus ihrem Leben reißt, daran haben wir uns von den Medien gewöhnen lassen. Nun geschah eben dies direkt vor unserer Haustür, traf nicht nur „irgendwelche Menschen aus der Tagesschau“, sondern Nachbarn, auch „Landsleute“. Die Gewöhnung versagte, Betroffenheit zog bei uns ein. Auch Angst macht sich in solchen Augenblicken breit, wenn die Bilder von Trauer, Opfern und Blumenmeeren an zentralen Orten die Medien überfluten.

Ein Weg der Kompensation dieser Angst, der Trauer, ist es, seine Online-Präsenz anzupassen, auf diese Art seine Betroffenheit, Anteilnahme und sein Mitgefühl zu zeigen. Gut und richtig. Da gibt es nichts zu kritisieren, auch nicht eine euro-zentrische Sicht zu bemäkeln. Gerade mit moralin-saurer und besserwisserischer Kritik sollte man sich in diesen Tagen zurück halten. Jeder hat (s)eine eigene Art, mit dem Thema umzugehen. Das sollte man respektieren.

Trauer und Betroffenheit brauchen Zeit und Kraft, die nicht jeder Mensch immer in dem Maße bereit stellen kann, wie er es vielleicht möchte. Das heißt auch, dass schnelle Entschlüsse kaum ein Mittel gegen die Folgen solcher Ereignisse sein können. Während der eine oder andere Politiker oder Demagoge nun nach radikalen Reaktionen ruft, sei es die ewige Forderung nach totaler Überwachung, absoluter Abschottung oder einem Krieg Europas gegen „den Feind“, sollte man sich von solcher Hysterie nicht anstecken lassen. Meist ist so etwas nur ein Zeichen der eigenen Hilflosigkeit, im schlimmsten Fall ein bewusster Missbrauch der Toten für die eigene Agenda.

Dass das Töten von Menschen keine Verbesserung der eigenen Position bringt, zeigt gerade der Nahe Osten mit schonungsloser Deutlichkeit.

Ich habe länger darüber nachgedacht, ob wir angesichts der realen Ereignisse dieser Tage wirklich das Thema „Tod“ bringen sollen. Ist es eventuell falsch oder gefühllos? Respektlos? Ich denke nicht.

Dabei war nicht ausschlaggebend, dass wir den Tod in fiktiver Umgebung platzieren, dass alles in den Artikeln ohne Bezug zur Wirklichkeit sei. Eben dies nicht. Rollenspiel geschieht immer mit einem direkten Bezug zur Realität. Wer sich in seiner Freizeit, seinen Gedanken und seiner Phantasie mit fremden Welten und anderen Realitäten beschäftigt, der sieht auch seine eigene Umwelt oftmals kritischer und erkennt Potential zu Verbesserungen. Viele Spieler sind in ihrem Alltag politisch aktiv oder unterstützen NGOs mit sozialem Charakter. Mir persönlich sind auch keine Spieler bekannt, welche dabei zu politisch extremen Positionen tendieren. Ob dies nun am Rollenspiel und der dazu einfach zwingend notwendigen Kompetenz von Miteinander, Kommunikation und Interaktion liegt, oder, ob es andersherum ist, dass solche Menschen einfacher zum Rollenspiel finden, das kann ich nicht sagen.

Sicher bin ich mir jedoch darin, dass Rollenspiel ein probates Mittel ist, Trauer und Angst zu begegnen, neue Kraft zu generieren und sich für den Alltag zu stärken. Auch und vielleicht
gerade mit Themen, die man im Alltag eher vermeidet. Es mag also dem einen oder anderen Mitmenschen helfen, wenn er am Spieltisch den Tod oder Untod besiegen kann. Wenn er in seiner Phantasie das Thema in Artikeln und Bildern in Form gießt, wenn er für sich einen Weg findet, den Tod in seinen Alltag zu integrieren – und sei es nur unterbewusst.

Und so können alle Texte in dieser Ausgabe hilfreich sein. Einer der – mir – wichtigsten Aspekte des Rollenspiels ist es, dass man mit dem Schreiben an Settings und an Abenteuern, anderen
Menschen Freude schenken kann. Ihnen ein paar Augenblicke abseits von Alltag, Stress und eben auch Angst und Trauer, gönnen kann.

Wir sehen uns auf der nächsten Con …

Peter Horstmann
(Chefredakteur)

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Ausgabe 7

Jadoo … Magie … das Übernatürliche und Unerklärliche … Psi.

Es gibt eine Menge Begriffe und sicherlich ähnlich viele persönliche Definitionen, was man noch akzeptiert und wo es dann aufhört. Im Rollenspiel ist die Magie aus vielen Settings nicht wegzudenken, teilweise bildet sie die Grundlage für die gesamte Weltordnung. Das war ausreichend für uns, das Thema in einer eigenen Ausgabe aufzugreifen. Die Anzahl der Einsendungen hat – erfreulicherweise – wieder einmal die Möglichkeiten der Ausgabe überstiegen.

Über ein anderes aktuelles Thema haben wir uns ebenfalls Gedanken gemacht und das Ergebnis findet ihr auf der letzten Seite dieser Ausgabe. Wir können nur hoffen, dass ihr das auch so seht und mitmacht.

Die kommende Ausgabe widmet sich dem Leben nach dem Tod, sei dies nun als Untoter oder im Rahmen von Kulten und Religionen. Auch der Tod selber, die Rituale einer Gesellschaft und der Umgang mit dem Thema kann Grundlage eines Artikels sein. Wie man diesen Zustand herbeiführt, wird dann Thema der Ausgabe 9 werden. Aktuelle Infos dazu gibt es wie immer im Forum.

Wir sehen uns auf der nächsten Con …

Peter Horstmann
(Chefredakteur)

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RatCon 2015

8 Myraniars-Runden, 8 Runden Splittermond, dazu Runden zu Tharun, Contact, Space: 1889, Hollow Earth Expedition … unsere Supporter waren sehr fleißig auf der RatCon am vergangenen Wochenende. Das hat nicht nur vielen Besuchern eine Menge Spaß gemacht, das war eine klasse Leistung! Hinzu kamen Workshops, z. B. zu Tharun. Auch Aspiranten auf Mitgliedschaft im Team der Supporter kamen an den Stand, ließen sich informieren und staunten über die fleißigen Bienchen in Orange, Blau und Schwarz. Ich muss sagen, es war mir ein Vergnügen, einen Anteil daran zu haben. Das Feedback aus den Runden ging runter wie Öl. Danke, nicht nur an dieser Stelle, für die vielen geleisteten Stunden, in denen ihr euch eingesetzt habt, dass andere schöne Erinnerungen aus Unna mitnehmen konnten. So viele Runden haben wir bisher noch nie gehabt.

Peter Horstmann

(Supportleiter Mitte und Myraniare)

 

Aus einigen Runden haben wir ein paar Bilder bekommen – Dank an die Runden und speziell R. Littek für die Bilder.

Christian "Icemna" Saßenscheid – Autorenrunde am Freitag

Christian “Icemna” Saßenscheid – Autorenrunde am Freitag

Peter "Kouramnion" Horstmann – Autorenrunde am Freitag

Peter “Kouramnion” Horstmann – Autorenrunde am Freitag

Benjamin Burkholz – Supportrunde am Samstag

Benjamin Burkholz – Supportrunde am Samstag

Peter "Kouramnion" Horstmann – Autorenrunde am Samstag

Peter “Kouramnion” Horstmann – Autorenrunde am Samstag

Christian "Partholon" Bender – Autorenrunde am Samstag

Christian “Partholon” Bender – Autorenrunde am Samstag

Kirsten "Ennandu" Schwabe - Autorenrunde am Sonntag

Kirsten “Ennandu” Schwabe – Autorenrunde am Sonntag

Christian "Icemna" Sassenscheidt – Autorenrunde am Sonntag

Christian “Icemna” Sassenscheidt – Autorenrunde am Sonntag

 

Ausgabe 6

Luft … von den Allgemeinplätzen, wie, dass wir ohne sie nicht auskommen oder wir sie eh viel zu sehr verschmutzen, einmal abgesehen, steht sie als Symbol für Bewegung und Geschwindigkeit, in der Lehre der vier Elemente aber auch für ein positives, fröhliches Gemüt.

Für uns bedeutet es hier auch den Abschluss eines ersten Zyklus. Die bisherigen Ausgaben hatten sich alle einem Element verschrieben:

  • #1 Wasser
  • #2 Feuer
  • #3 Humus
  • #4 Eis
  • #5 Erz

und mit der Luft ist das Hexagramm nun abgeschlossen.
Im Forum haben wir angefragt, welches Oberthema die nächste Ausgabe haben soll. Die Beteiligung war gut und als Ergebnis ist „Die Manipulation der Welt mit besonderen Kräften“ erwählt worden.

Wir erwarten nun Geschichten, Spielhilfen oder
auch Bilder zu den vielen Aspekten des Themas
und werden sie dann in der Ausgabe 6 präsentieren.

Wir sehen uns auf der nächsten Con …

Peter Horstmann
(Chefredakteur)

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Sonderausgabe 15 Jahre Myranor

Im Oktober, auf der Messe in Essen, feiern wir 15 Jahre Myranor!
Nicht immer sah es so aus, als wäre so ein Jubiläum zu erreichen. Der Anfang war offenbar nicht so, wie man sich das vorgestellt hatte – was sicher für beide Seiten des Werkes gilt, Leser und Autoren.
Das Kleine hatte schon einige Schwierigkeiten bei seinem Start ins Leben. Die Zeit bis zum Kindergarten war holprig, wenn auch ambitioniert, und munter stapfte es drauf los. Meist war es in warmen Zonen unterwegs und erzählte uns alles, was es so fand und sah. Vieles von dem, manche meinten gar alles, trug Fell. Das war neu und damit gewann es nur wenige Freunde. Andere wurden schnell davon abgeschreckt, dass es nach vermeintlich alten oder gar falschen Regeln lebte. So schwand das Interesse und es wurde recht still um das jüngste Kind von Los und Sumu. Mit
der Zeit bekam man den Eindruck, auch die Eltern hätten das Kind verstoßen.
Eine Handvoll Unerschrockener sammelte sich, das Kind auch weiterhin zu begleiten, seinen Geschichten zu lauschen, es mit eigenen Erzählungen zu unterhalten und seine Entwicklung ganz
allgemein zu fördern. Die Namen dieser frühen Helden sind Benjamin Filitz, Johannes BorgwardtInes Krtschil, Jan Philipp Fiedler, Bernadette WundenTobias Mauritius Fink, Kai Frederic EngelmannMatthias Löffler und Stephan Rubach. Sie gründeten die Memoria Myrana und hielten das Interesse am Güldenland aufrecht. Schaut man heute zurück, möchte man meinen, ohne sie – ohne das eigene Schreiben, ohne das immer wieder Herantreten an die Redaktion auf Cons, das Fordern neuer Publikationen – wäre die Geschichte vielleicht eine andere geworden.
Andere kamen in den Jahren seitdem hinzu, wie u. a. René Littek, Christian Saßenscheidt, Jochen Willmann, Kirsten Schwabe und auch ich.

Die Helden der ersten Stunde, sind leider schon länger nicht mehr dabei, ebenso wenig, wie die meisten Autoren der frühen Publikationen. Die allgemeinen Entwicklungen und Umwälzungen im derischen Kosmos und dem Setting selber haben ihre Spuren eben auch bei Myranor hinterlassen. Heute schreiben ein bis zwei Dutzend Menschen für den Uhrwerk Verlag an Myranor. Über 80 Publikationen, Artikel und Produkte sind in den bisherigen Jahren entstanden.
Mit Beginn der „Schulzeit“ kam das Kleine in neue Obhut und wurde dann dem netten Onkel Pat in Pflege gegeben, der sich auch heute noch um das mittlerweile zum Teenager gewordenen Kind kümmert. Ihm zur Seite stehen inzwischen einige derjenigen, die ihre ersten Erfahrungen mit Myranor im Rahmen des Fanzines machen durften. Auch dieses hat nun zehn Jahre überlebt und sich damit in die Senioren-Reihe von Fanzines hineingeschrieben. Beide Ereignisse, Jubiläen beruhen auf der gleichen Grundlage: dem Engagement und der Treue von Fans. Das war der Antrieb Myranor auch gegen Fanpros Müdigkeit zu unterstützen und der Anlass für Patric Götz Myranor zu übernehmen und weiterzuführen.
Und deshalb ist diese Sonderausgabe auch keine dicke Werbetüte mit Geschichten über „früher war alles besser“, „Was ihr schon immer über Myranor wissen wolltet, …“ oder einer Klappentext-Sammlung aller Publikationen. Diese Sonderausgabe des Uhrwerk! mit seinem Memoria Myrana-Teil für Myranor bringt genau das, was Myranor ausmacht:
Geschichten, Abenteuer, Helden, Spannung und Infos rund um Myranor … von Fans, mit Fans und für Fans.

Wir sehen uns auf der nächsten Con …

Peter Horstmann
(Myranor-Fan seit 2004)

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Ausgabe 5

Der erste Jahrgang ist geschafft , nun muss es weiter, gilt es doch eine Tradition zu starten und eine andere fortzusetzen. Morgen geht es nach Norden zur HeinzCon, was auch diese Ausgabe beeinflusst hat und für einige Verzögerungen sorgte. Ebenfalls sehr ärgerlich und arbeitsintensiv war der Angriff auf die Seite der Memoria Myrana. Doch auch da geht es weiter und das Material sollte bald (wohl erst nach der Myranor-Sonderausgabe vom Uhrwerk!) wieder zugänglich sein. Die Myranor-Ausgabe kommt selbstredend auch erst nach der HeinzCon ;) Die kommende Ausgabe des Uhrwerk! wird sich übrigens mit dem Thema „Luft “ beschäftigen. Welches Thema danach kommen wird, steht noch nicht zu 100% fest. Ihr könnt also im Forum (community.uhrwerk-verlag.de/index.php?topic=726.0) mit darüber entscheiden, was nach der Luft das nächste Oberthema wird. Ein paar Ideen haben wir schon einmal vorgeschlagen, aber da gibt es sicher noch mehr:

  • Kraft / Magie / Hexerei / Psi – Die Manipulation der Welt mit besonderen Kräften
  • Tod / Untod – Das Leben nach dem vermeintlichem Ende
  • Reise / Entdeckung / Forschung – Die Suche nach dem Unbekannten
  • Kampf / Krieg / Zwist – Lasst los die Hunde des Krieges weder noch … eigene Ideen bitte in Posts vorschlagen

Wir werden eure Vorschläge dann in die Umfrage einfügen. Dabei haben wir darauf geachtet, dass man sein Abstimmverhalten ändern kann. Die Umfrage läuft bis Mitte Mai (ab dem 1. März 70 Tage)

Wir freuen uns auf eure Einsendungen zum Thema Luft , hoffen auf rege Beteiligung bei der Abstimmung und wünschen nun viel Spaß mit dem Inhalt dieser Ausgabe.

Peter Horstmann
(Chefredakteur)

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Ausgabe 4

Auch, wenn Eis als Symbol für Stillstand und Tod herhalten muss, so vervollständigen wir mit dieser Ausgabe den ersten Jahrgang des Verlagsmagazins Uhrwerk! und gleichzeitig den 10. Jahrgang der Memoria Myrana. Beide stehen ebenfalls als Symbole vor uns und zeigen auf, was man mit dem Engagement von Fans alles schaffen kann. Und das war und ist alles andere als Stillstand.

Ihr seid der Motor, der unser gemeinsames Hobby am Laufen hält!

Symbol_Myranische_MagieMit Symbolen wurde man auch auf der Spielemesse in Essen konfrontiert. Die limitierte Ausgabe der Myranischen Magie zeigt auf dem Einband ein elementares Hexagramm. Nicht alle Zeichen werden auf den ersten Blick zu erkennen gewesen sein. Einfach – sowohl zu identifizieren wie auch in der Darstellung – ist das Logogramm des Feuers. Zwei Flammen, ineinander übergehend recken sich empor. Ihnen gegenüber sieht man einen Tropfen vor drei Wellen – das Symbol für Wasser. Die dritte Ausgabe des Uhrwerk! stand im Zeichen des Humus‘ und dieses Element finden wir nun auf der rechten Seite unterhalb des Feuers. Eine Blüte in Aufsicht ist dargestellt, die gezackten Blütenblätter nach außen gespreizt, sehen wir einen Thearchenstern. Diese große Pflanze aus dem Nebelwald wird nicht nur in der imperialen Modewelt geschätzt, welche aus ihren großen, samtweichen und silbrig transparenten Blättern sehr schön anzusehende Kleidung schneidert (UdS 285, HC 72). Auch in den Kulten von Raia und des Thearchen selber (MyGö 63, 73) werden sie sehr geschätzt. Aufgrund der Größe und ihrer Zähigkeit bei gleichzeitiger fragil wirkender Eleganz gilt die bekannte Pflanze auch als Sinnbild des Überlebens und schaffte es so, als Symbol des Humus eine weite Verbreitung unter Optimaten zu erlangen. Dem entgegen steht eine Schneeflocke, genauer ein Eiskristall und symbolisiert das Eis. Vertikal-symetrisch gegenüber sieht man ein Objekt mit vier Enden und insgesamt gebogenen Seiten. Dieses Symbol steht für das Erz, welches die kommende Ausgabe bestimmen soll. Dargestellt ist ein Ochsenhautbarren, welcher geformt ist wie eben eine solche Tierhaut mit den vier (auf Gelenkhöhe abgeschnittenen) Extremitäten. Solche Barren waren in der Antike sehr beliebt, um halbwegs genormte Mengen an Kupfer und Bronze zu handeln. Auch in Myranor, besonders im kerrishitischen Einflussbereich, finden sich solche Formen, während man im hohen Norden lieber Ringe unterschiedlichen Gewichts für solche Zwecke nutzt. Die sechste Ausgabe der elementaren Reihe wird dann der Luft gewidmet sein, hier durch eine Wolke dargestellt. Als Ergänzung dieser Themen-Serie werden wir die Ausgaben #7 und #8 wohl mit den Themen Kraft/Magie und
Untod überschreiben.

Um einzelne Anfragen zu beantworten:
Alle Artikel im Magazin sind inoffiziell und zwar so lange, bis etwas anderes an den Artikeln steht oder sie in den Publikationen der Reihen übernommen werden.

Wir freuen uns auf eure Einsendungen und wünschen
nun viel Spaß mit dem Inhalt dieser Ausgabe.

Peter Horstmann
(Chefredakteur)

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